Eco Winner 2017 Kollektion Stutz

09-06-01

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Fünf ECO Winner 2017 und als Ergänzung ein erfrischender Regent, eine wahrhaft spannende Kollektion des Heilbronner Ökoweinguts Stutz.

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Muscaris Edition

Edition halbtrocken

Der Muscaris stammt aus der Rebenzüchtung des Freiburger Weinbauinstituts. Er ist eine Kombination verschiedener Kreuzungen aus deutschen und amerikanischen Reben: Im Jahre 1987 wurde die Rebsorte Solaris mit Muskateller gekreuzt. Das Ökoweingut Stutz hat als erstes Württemberg Weingut diese neue Rebsorte im Versuchsanbau gepflanzt.  

Die gute Widerstandsfähigkeit gegenüber den bedeutendsten weinbaulichen Pilzkrankheiten (echter und falscher Mehltau) ermöglicht eine Reduzierung des Pflanzenschutzaufwandes um 80 %. Gerade diese Eigenschaft macht die Rebsorte Muscaris für den ökologischen Weinbau so interessant.

Wein von pilztoleranten Reben, d. h. Wein von Rebsorten die dank Ihrer Resistenzeigenschaft gegen die Mehltaupilze im Weinberg mit weniger oder keinem Pflanzenschutz auskommen sind in der Weinkarte mit einem Omega-Zeichen gekennzeichnet.

Der Muscaris wird Anfang September geerntet. Er hat ein angenehm würziges Muskatellerfruchtaroma im Duft. Im Geschmack hallt der Wein lange nach. Die dezente natürliche Restsüße unterstreicht das Muskateller-Bukett ohne dass der Wein in eine süßliche Richtung gehen würde.

Als Essensbegleiter empfehlen wir den Muscaris zu einem kräftigen Parmesankäse in Kombination mit Feigensenf. Selbstverständlich kann dieser fruchtige Wein auch einfach so „geschnüffelt und geschlürft“ werden.  Analysewerte: Jahrgang: 2016 Alkohol: 12,4 %/vol. Restzucker: 26,20 g/l Säure: 6,60 g/l    

Riesling Auslese

Edition Holzfass halbtrocken

Durch unsere kräftigen Böden und das günstige Klima, mit Sonne und Regen in optimalem Maß, fühlt sich die Riesling-Rebe bei uns im Schwabenland sehr wohl.  

Wir pflanzen den Riesling am Fuße des Heilbronner Stiftsberges an, da er dort ideale Bedingungen vorfindet an.  Das markanteste Merkmal der Riesling-Rebe sind ihre Früchte: Es handelt sich hierbei um kleine bis mittelgroße Trauben. Die kleinen, grüngelben Traubenbeeren sind dicht angeordnet und färben sich zum Ende der Reife goldgelb.  

Die Riesling Edition Auslese ist ein kräftiger Weißwein mit einem sehr komplexen Aroma – geprägt von den Muschelkalkböden und der Vergärung im 500 L Holzfass aus französischer Eiche.  Aus dem Glas strömt der Duft von Pfirsich, Maracuja, Ananas und feinen Röstaromen. Das Zusammenspiel der harmonisch in den Wein eingebundenen Säure gepaart mit der perfekt abgestimmten Restsüße lassen den Genuss dieser Riesling Auslese zu einem wahren Fest werden. So intensiv, kräftig und trotzdem weich kann Riesling schmecken!  

Durch seine elegante Art eignet sich die Riesling Auslese Edition Holzfass gereift zu kräftig geräuchertem Fisch oder in schöner Runde ist er ein guter Begleiter.    Dieser Wein erzielte folgende Auszeichnungen: Hohenloher Weißweinpreis 2017  Analysenwerte: Alkohol  13,3 % vol    Restsüße 27,1 g/l Säure 6,7 g/l  Serviertemperatur: 10-12 °C  

2015er Riesling Beerenauslese

Das Jahr 2015 ging als „Steppen“-Jahr in die meteorologische Geschichte ein. „Steppen“-Jahr bedeutet: wenig Niederschläge, dafür hohe Temperaturen verbunden mit viel Sonnenschein. Eben diese Witterung ermöglichte Riesling-Trauben von außergewöhnlicher Qualität zu ernten. Die Trauben blieben klein, so dass sich die gesamten Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Aroma und Süße, in den Beeren konzentrierten. Dadurch konnten wir Anfang November bei strahlendem Sonnenschein ein Lesegut von höchster Güte (147 ° Öchsle) zur Kelter bringen.    

Die rosinenähnlichen Früchte wurden schonend verarbeitet, wodurch sich dem Genießer ein filigranes Aromaprofil von reifem Apfel, Pfirsich und Honig bietet. Der Abgang ist zusätzlich von Birne und Honigmelone geprägt. Das Spiel zwischen natürlicher Restsüße und rassiger Säure verleihen dieser Beerenauslese eine fantastische Frische.  

Die Riesling Beerenauslese eignet sich hervorragend Solo als Aperitif, als auch zu fruchtigen Dessert oder herzhaftem Käse.  Dieser Wein erzielte folgende Auszeichnungen: Bester Biowein Baden-Württemberg Hohenloher Weißweinpreis 2017  Analysenwerte: Alkohol  10,0 % vol Restsüße 155,0 g/l Säure 7,2   g/l  Genusszeitpunkt:  2017 bis 2027   

2011er Lemberger „F“

Edition trocken

Der  Name "Lemberger" führt zu der Weinbaugemeinde Lemberg in der früheren Untersteiermark, heute Republik Slowenien, von wo aus im Jahre 1877 die ersten Lemberger-Reben exportiert wurden.

In Deutschland wird der Lemberger heute auf einer Fläche von ca. 1 200 ha angebaut, davon 95 % im Anbaugebiet Württemberg.

Für diesen Lemberger wurden die Trauben vor der Maischegärung kaltmazeriert. d.h. die Maische wird bei niedrigen Temperaturen von ca. 5 °Celsius ausgesetzt. Die Vermehrung der Hefen und die alkoholische Gärung werden dadurch sehr stark eingeschränkt bis verhindert. Ziel und Zweck ist ein Aufschluss der Maische, um durch eine sanfte Extraktion mehr primäre, das heißt fruchtigere Traubenaromen auszulaugen.

Nach Abschluss der kalten Mazeration erfolgt die alkoholische Gärung im traditionellen Verfahren der „offenen Bütte“. Anschließend reifte der Wein für 24 Monate in gebrauchten Fässern aus deutscher und französischer Eiche.

Die Kaltmazeration ist in Frankreich eine traditionelle Methode der Weinbereitung. Das „F“ im Etikett steht für den Initiator, ein frankophiler Weintyp mit Liebe zum Land Frankreich.

Die Farbe kräftig Rot. Würzige und fruchtige Aromen, gepaart mit der ausgewogenen Tanninstruktur, machen diesen Lemberger zu etwas ganz Besonderen. Sehr nachhaltig. Der Lemberger F eignet sich hervorragend zu dunklem Fleisch wie Rinderbraten. Durch seine würzige Art passt er bestens zu Wild und Gemüse oder zu einem kräftigen Käse.

Analysewerte: Alkohol:  13,1 % vol. RZ:           2,4 g/l S:              5,3 g/l  

2012er Lemberger Barrique 

Edition trocken

Offiziell heißt die Lemberger-Rebe auch "Blaufränkisch". In Deutschland wird sie aber stets als "Lemberger" oder "Blauer Limberger" bezeichnet. Beide Namen deuten auf ihre Herkunft aus dem Donaugebiet hin. Die Herkunftsbezeichnung "Lemberger" führt zu der Weinbaugemeinde Lemberg in der früheren Untersteiermark, heute Republik Slowenien, von wo aus im Jahre 1877 "Lembergerreben" exportiert wurden.

Ähnlich verhält es sich mit der Namensnennung "Limberger". In Deutschland wird die Lemberger-Rebe heute auf einer Fläche von ca. 1 200 ha angebaut, davon zu über 95 % im Anbaugebiet Württemberg. Die Lemberger-Rebe stellt hohe Ansprüche an die Lage und gilt als mittelfrühe bis späte Rebsorte.

Die Trauben reiften im Altweibersommer ideal aus. Bei der Ernte von lediglich  30 kg / Ar hatten wir gesunde kleine Beeren mit einer dicken Beerenhaut. Nach der traditionellen Maischegärung in der offenen Bütte (einen Monat) erfolgte die Reifung im neuen Barriquefass. Nach 24 Monatiger Lagerung wurde der Wein abgefüllt.

Diese Rarität zeigt sich in einer tiefroten, ins violette gehenden Farbe. Seine intensiven Fruchtnoten erinnern an Waldbeeren und schwarze Johannisbeeren. Sein komplexer Körper klingt im Gaumen lange nach. Dieser dunkle Lemberger eignet sich hervorragend zu dunklem Fleisch wie Rinderbraten oder Wild wie Rehmedaillons an Preiselbeeren und Spätzle. Serviertemperatur: 18 °C   

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